Preisgekrönte Fassade
BuGG hat die Enni-Wand zur „Fassadenbegrünung des Jahres 2021“ ernannt
In Moers, Deutschland, hat der Energieversorger Enni einen Hauptsitz geschaffen, der gleichzeitig als Schaufenster für die Klimaanpassung dient. Mit 650 m² SemperGreenwalls sowohl im Innen- als auch im Außenbereich, einschließlich Deutschlands preisgekrönter Fassade des Jahres, ist das Gebäude sowohl ein Arbeitsplatz als auch ein grünes Statement.
BuGG hat die Enni-Wand zur „Fassadenbegrünung des Jahres 2021“ ernannt
Automatisierte Bewässerung und Überwachung halten das Grün das ganze Jahr über lebendig.
Die fassadenbegrünung filtern Luft, reduzieren Hitzestress und unterstützen die Biodiversität.
Als Enni, ein schnell wachsender Energieversorger in der niederrheinischen Region Deutschlands, ein neues Hauptquartier benötigte, wollten sie mehr als nur zusätzliche Schreibtische und Besprechungsräume. Sie wünschten sich ein Gebäude, das ihre Mission widerspiegeln könnte: nachhaltig, zukunftsorientiert und tief mit seiner Umgebung verbunden. Im Jahr 2021 fertiggestellt, beherbergt der 8.540 m² große Komplex in Moers nun 650 m² SemperGreenwalls, installiert von GDL Belke GmbH. Innen bieten das Foyer und der Innenhof eine lebendige Bepflanzung. Draußen zieht eine riesige 600 m² Fassade die Blicke auf sich und setzt den Ton: Dies ist ein Arbeitsplatz, der für Menschen, Biodiversität und Klimaresilienz gebaut wurde.
Die 600 m² große lebende Wand an der Vorderfassade des neuen Enni-Hauptquartiers in Moers ist eine der größten in Deutschland. Sie hat nicht nur das Stadtbild verwandelt; sie erregte auch landesweite Aufmerksamkeit. Im Jahr 2021 wurde sie als Fassadenbegrünung des Jahres gekrönt, eine Auszeichnung, die vom BuGG, dem Bundesverband GebäudeGrün e.V., verliehen wird. BuGG fördert und bewertet Best Practices in der Dach- und Fassadenbegrünung in ganz Deutschland und lobte das Enni-Projekt als wahren Pionier sowohl für die Branche als auch für den Klimaschutz. Für Enni bestätigte der Preis, was Einheimische und Besucher bereits wussten: Dieser vertikale Garten ist mehr als ein Blickfang. Er symbolisiert, wie Unternehmen gleichzeitig in das Klima und ihre Gemeinschaft investieren können.
Hinter den weitläufigen grünen Fassaden verbirgt sich eine Geschichte akribischer Planung. Die GDL Belke GmbH, die für Design und Ausführung der Installation verantwortlich war, musste die vertikalen Gärten mit 63 einzelnen Fensteröffnungen integrieren. Dank der Flexibilität der Flexipanels, den Bausteinen des SemperGreenwall, konnte jede Öffnung nahtlos integriert werden, ohne den Rhythmus des Designs zu unterbrechen oder Abstriche bei der Wasserdichtigkeit und Isolierung zu machen. Die Fassade selbst wurde als Vorhangfassade mit 180 mm mineralischer Isolierung konstruiert und verbindet energieeffizient mit Widerstandsfähigkeit. Das Ergebnis ist eine Fassade, die Architektur und Grün ohne Kompromisse vereint.
Mit 600 m² ist die nach Osten ausgerichtete Wand eine der größten lebenden Fassaden in Deutschland, home auf etwa 57.600 Pflanzen. Jedes Element wurde im Sempergreen Gewächshaus vorkultiviert und mit einer dichten Vegetation von 96 Pflanzen pro Quadratmeter geliefert, sodass die Wand sofort üppig war. Ein Projekt dieser Größe erfordert nicht nur technische Präzision, sondern auch eine zuverlässige Lieferkette. Mit seiner umfangreichen gärtnerei Kapazität kann Sempergreen große Mengen direkt ab Lager liefern, was sicherstellt, dass selbst markante Fassaden wie die von Enni rechtzeitig und mit voller Abdeckung realisiert werden können. Für Kunden beweist es, dass Größe niemals ein Hindernis für eine grüne Ausrichtung ist.
Trotz dieser enormen Größe ist die Pflege erstaunlich einfach. Drei bis vier Schnitte pro Jahr halten das Grün in Form, während das integrierte Plant Care System den Rest übernimmt. Dieses automatisierte Netzwerk versorgt mit Wasser und Nährstoffen, überwacht Feuchtigkeit und Temperatur und betreibt sogar einen Frostschutzmodus im Winter. Anlagenmanager können alles über eine App verfolgen und so sicherstellen, dass die Wand mit minimalem manuellen Aufwand gesund bleibt.
Für Enni sind die fassadenbegrünung Teil einer umfassenderen Strategie, um der Region zu helfen, Klimaneutralität zu erreichen. Vertikale Gärten filtern Feinstaub, absorbieren CO₂ und reduzieren Lärm, während sie gleichzeitig das Mikroklima rund um das Gebäude kühlen. Im Sommer bieten sie Schatten und reduzieren den Energieverbrauch für indoor Klimaanlagen. Bienen und Schmetterlinge finden hier Nahrung und Unterschlupf, was das Gebäude zu einem Hotspot der Biodiversität macht. Gleichzeitig profitieren Mitarbeiter und Besucher von saubere luft und einer ruhigeren, einladenderen Umgebung.
Enni sieht seinen Hauptsitz nicht nur als Büro, sondern auch als Vorbild. Indem sie einen der größten vertikalen Gärten des Landes präsentieren, demonstrieren sie, was möglich ist, egal ob für einen neuen Bürokomplex, ein Wohnprojekt oder sogar ein privat Zuhause. Wie Dr. Gunter Mann vom BuGG bei der Preisverleihung sagte:
Die Enni HAUPTSITZ zeigt, was mit einem engagierten Kunden, der richtigen Planung und einem bewährten System möglich ist.
©Belke GmbH
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